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jueves 27. agosto 2009
Portfoliooptimierung nach Markowitz erfolgreich in der Praxis angewandtDie Optimierung nach der nobelpreisgekrönten modernen Portfoliotheorie von Markowitz erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Allerdings wird sie oft nur als Marketingschlagwort verwendet und in der Praxis halbherzig oder gar nicht umgesetzt, denn die Portfoliooptimierung nach Markowitz bietet zwei wesentliche Fallstricke. Fallstrick Nr. 1 ist die Frage nach den Kennzahlen, die für die Optimierungsberechnung nach Markowitz notwendig sind. Zur Umsetzung des Markowitzalgorithmus werden zu jedem Wertpapier die Renditeerwartung, Volatilität und die Korrelation zu allen übrigen Wertpapieren benötigt. Um diese Kennzahlen zu errechnen bzw. statistisch zu schätzen, muss eine Unmenge an Kursdaten verarbeitet werden. „Insbesondere die Korrelationsberechnungen verlangen Matrizenrechnungen, die eine große Anzahl an Rechenschritten voraussetzt,“ so Ulrich Cherdron, finanzmathematischer Experte bei der Infincon AG, die seit Jahren eine maßgeschneiderte Portfoliooptimierungslösung für Banken im Einsatz hat. Fallstrick Nr. 2 tritt bei der Schätzung der Daten in Erscheinung. „Wir setzten mit dem Schätzverfahren nach den Wissenschaftlern James und Stein zwar das absolute ‚State of the Art‘ Verfahren ein,“ so Finanzmathematikexperte Cherdron, „aber es bleibt eine Schätzung“. Der Algorithmus von Markowitz arbeitet aber mit diesen Schätzungen, als wären sie punktgenau. Daher werden z. B. bei höher volatilen Portfolios die Bestperformer immer übergewichtet. Hier sollte man nach Empfehlungen der Infincon AG mit manuellen Korrekturfunktionen für Analysten beim Schätzverfahren gegensteuern. Über die Möglichkeit, Renditeerwartungen schon auf Asset- und Subassetklassenbasis zu beeinflussen und Nebenbedingungen zu setzen, kann bei der Lösung von Infincon der Bankanalyst die Vorteile des Markowitzalgorithmus zur systematischen Portfoliodiversifikation nutzen und gleichzeitig seine Expertise und Intuition einfließen lassen. Infincon bietet auf diese Weise nun schon seit einigen Jahren eine der Theorie entsprechende, aber doch transparente und praxisgerechte Lösung, die auch und gerade in Hinsicht auf die Reaktion zu MIFid und die Finanzkrise aktueller ist als je zu vor. Denn Markowitz ist sicher nach wie vor ein guter Lösungsansatz, um bei Portfolien das Risiko adäquat zu steuern. |

