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Donnerstag 27. August 2009

MIFid-Konformität durch effektive Portfolioalarmsysteme sichern

Die Finanzmarktrichtlinie MIFid sollte den Anlegerschutz in Deutschland stärken. Was allerdings das individuelle Risikomanagement betrifft, sind die Ergebnisse der Reform für Privatanleger eher ernüchternd. Dabei bedeutet die Erfüllung der MIFiD-Richtlinien für Banken eine Chance, verlorenes Kundenvertrauen durch bedarfs- und risikogerechte Beratung zurückzugewinnen.

Um eine Aussage über die tatsächliche Risikoposition des Kunden treffen zu können, muss das Portfolio ganzheitlich betrachtet werden. D.h. konkret, man muss alle Wertpapiere mit ihren Wechselbeziehungen untereinander betrachten. Doch allein eine adäquate, individuelle Volatilitätsberechnung jedes Kundendepots bedeutet einen Rechenaufwand, den kein herkömmliches Depotmanagementsystem bietet.

Als einer von wenigen Anbietern implementiert Infincon standardmäßig eine tägliche Überprüfung jedes individuellen Kundendepots nach Volatilität und anderen Risikokennzahlen. Dabei wird die Schwankungsbreite eines jeden Depots-/Kundenportfolios berechnet und mit den zugelassen Grenzwerten der jeweiligen Risikoklasse des Kunden abgeglichen. Überschreitet die Volatilität die maximal zulässige Grenze der Risikoklasse des Kunden, wird automatisch eine Aufgabe für den Berater erstellt und eine Warnung generiert, um den Berater auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Dieser nimmt dann mit dem Kunden Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu planen.

Die Innovation dabei ist, dass Infincon die tatsächliche Gesamtvolatilität aller Depots und Portfolien genau berechnet, hier stellt insbesondere die Korrelationsberechnung aller Wertpapiere untereinander die wesentliche Herausforderung dar. Herkömmliche Portfolioalarme beziehen sich erfahrungsgemäß auf einfach zu berechnende, aber in Bezug auf das Risiko wenig aussagekräftige Kennzahlen. Die Infincon Software bietet hingegen eine exakte Risikokalkulation, indem sie die Wechselbeziehung der einzelnen Wertpapiere anhand einer komplexen Matrixberechnung ermittelt. Dies ermöglicht ein effektives Risikomanagement und bildet somit eine solide Grundlage zur bedarfs- und risikogerechten Beratung.

 


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